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Ereignisreiche Wochen...
Sie saß wieder an dem Ort oben mit Blick aufs Juwel. Ihr Tagebuch lag neben ihr, aufgeschlagen, so dass die Tinte trocknen konnte. Ihr Blick ganz ruhig und auch sie fast regungslos. Der Vollmond stand fast direkt über ihr, es wehte gerade nur wenig Wind.
Auf der ausgeschlagen Seite laß man eine Nachricht an ihren Bruder.
"Leb wohl." Stand wie eine Überschrift über einem längeren Text.
"Bruder, einst sprachst du über die Elemente wie sie im Gleichgewicht sind, dies ist so lange her und ich habe deine Worte schon längst vergessen. Es stimmt mich nach wie vor traurig, dass ich dir dies alles nicht selbst mitteilen kann. So sind die Worte nur noch für mich. Ich spüre es, dieses ziehen und ich erzählte nun das erste mal jemandem davon. Es kostet Kraft das Gleichgewicht zu halten, gerade dann wenn ich eine Emotion zu stark fühle, dann verliere ich es. Manches engt mich ein. Aus freude und aus dem Gefühl heraus vielleicht noch mehr ansprechen zu können, habe ich mich neben meinen Lehrer gesetzt, viel zu nah. Ich dachte nicht daran, wie jemand es sehen könnte. Er ermahnte mich gleich und ich wich zurück. Nicht für mich. Wir sprachen über vieles und ich hörte ihm zu, dabei beschäftigt mein inneres wieder ins Gleichgewicht zu bringen, dem ziehen zu wiederstehen. Ich kannte die Antwort damals schon im ersten Moment und wollte sie nicht wahrhaben, sie nicht glaueben. Warum? Er hat vermutlich recht. Er verlangt Professionalität von mir. Ich denke ich habe viel zu lange gewartet ehe ich einfach ging. Er hat sicherlich noch viel mehr zu sagen, doch was ich hörte löste in mir einen Gedanken aus. Ich brauche ihn nicht um zu entscheiden, denn die Richtung ist klar. Auch brauche ich niemanden sonst, um diese Dinge zu entscheiden. Takama, ja... *die Feder wurde hier mehrfach aufs Papier getippt, so dass die tinte sich wie spinnen beine hinein sog.* ich muss mit ihr mal über ein paar Dinge sprechen.
Schatten und Wasser, mein Bruder, auf all deinen unerklärlichen pfaden."
Zurück lag der Sturz von Menelar und die Thron Übernahme der Königin. Für sie selbst hatte sich vor einigen Wochen bereits eine andere Art zu denken entwickelt und sie gewöhnte sich immer mehr daran. Das letzte kleine Licht in einem Fenster erlosch und ihr Blick folgte den fackellicht der wachen, sie kannte die Route. Es gab genug zu tun. Die Strähne die ihr ins Gesicht fiel strich sie nicht zurück, solange keiner sie sah störte es sie nicht. Sie ging den Weg hinab ins Juwel zurück, das Buch in Händen.
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