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Es war aber auch ein Schicksal das sich seinesgleichens suchen sollte... Es war eben so, wie es schon haette kommen sollen, seit geraumer Zeit schon, ganz Gewiss. Sein aelterer Bruder, Klaus Kreutzter, sollte natuerlich das Familienhandwerk, das Radmachen, uebernehmen. Als aeltster Sohn war dies ja auch irgendwie erwartet, das Problem das Konrad nur hatte war, dass er eben weder der Aelteste war, noch war er eine seiner Schwestern - immerhin kann man diese dann weiter verheireaten. So war es halt im Dorfleben, es war ein nuetzliches Leben, Glaube und das grosse Stadtleben waren zweitraengig, in erster Linie wurden Braeuche so gehandhabt das sie eben praktisch waren. Natuerlich ging man zum Priester um Avia zu huldigen, aber es war auch eher etwas praktisches daran...eben Gunst zu erbitten.
Und so tat es Konrad auch in jener Nacht, allerdings ohne Priester, und eher mit einem Stossgebet an Avia als er sich mit dem grossen Kuechenmesser und ein ganz klein wenig Proviant aufmachte, von der grossen Ebene ganz bis zur Stadt des Glanzes. Wo sollte er auch sonst hin? Als Radmacher konnte er ja nun nicht mehr Arbeiten und so gab es nur eines: tollkuehne Kindheitstraeume erfuellen und Abenteruer werden.
Ob das gut gehen wird?
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