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Liebe Kesvinn.
3 Kupferdrachmen ist der derzeitige Preis pro Brett Palmenholz.
Der Zettel liegt bei der Bank für Kesvinn aus. Er duftet etwas nach Rosen.
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Taisenus Femar erhält in der Stadt des Glanzes ein Schriftstück. Es enthält den folgenden Text sowie einen wachsversiegelten weiteren Brief..
Shalea Taisenus Femar,
dieser Brief soll, wie bereits angekündigt, an Administrator Gwellsing übergeben werden. Leitet die nötigen Schritte auf der Insel ein, um dies zu bewerkstelligen.
Schatten und Wasserr,
Takama Ag Callesti,
Wenn dann Akaron Gwellsing den Brief öffnet, dann steht darin folgendes mit sehr sorgfältiger Schrift und zwei unterschiedlichen Federkielspitzen geschrieben.
An Administrator Akaron Gwellsing,
Verwalter der Insel der Magier,
im Kaiserreich
Möge Euer Weg von festem Grund getragen werden und möge das Wissen, das Ihr bewahrt, auch weiterhin den Prüfungen der Zeit standhalten.
Mein Name ist Takama Ag Callesti, Erdelementaristin der Akademie der Elemente im Juwel des Südens. Obwohl wir einander nicht kennen, wage ich es, Euch dieses Schreiben zu senden, da Euer Ruf als Gelehrter und Forscher weit über die Grenzen des Kaiserreichs hinausgetragen wurde.
Mich erreichten Berichte über Eure Untersuchungen zu den temporalen Eigenschaften und Auswirkungen von Verzauberungen. Auch wenn mein eigenes Fachgebiet ein anderes ist, haben jüngste Ereignisse mehrere Gelehrte und Suchende zusammengeführt, die sich mit Fragen befassen, welche den gewöhnlichen Rahmen von Magie, Erinnerung und Zeit überschreiten.
Aus diesem Grund möchte ich Euch respektvoll um eine Unterredung bitten.
An dieser würden neben meiner Person teilnehmen:
* Administrator Akaron Gwellsing, sofern Ihr dem Ersuchen Folge leisten möchtet,
* Adept Taisenus Femar,
* Runa Rondberg, Hexe des Nordens,
* sowie Takama Ag Callesti, Erdelementaristin.
Es geht dabei nicht um politische Angelegenheiten, sondern um den Austausch von Wissen und Beobachtungen zu Phänomenen, deren Verständnis möglicherweise die Grenzen einzelner Disziplinen überschreitet.
Solltet Ihr eine Reise in den Süden ohnehin erwägen, stünden Euch die Hallen der Akademie der Elemente im Juwel offen, und ich würde mich geehrt fühlen, Euch dort als Gast begrüßen zu dürfen. Ebenso bin ich bereit, gemeinsam mit den anderen Teilnehmern einen Ort aufzusuchen, den Ihr selbst für geeigneter haltet.
Mir ist bewusst, dass ein solches Ersuchen von einer Fremden vermessen erscheinen mag. Dennoch halte ich die Fragestellungen, die uns beschäftigen, für bedeutend genug, um dieses Gesuch zu entsenden.
Möge die Erde unter Euren Schritten fest bleiben und möge jede Antwort, die gefunden wird, auf einem tragfähigen Fundament ruhen.
Takama Ag Callesti
Erdelementaristin der Akademie der Elemente
Juwel des Südens
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Eine Antwort wird nach Dengra zugestellt.
Shalea Johann von Blum,
eure Anfrage kann nicht so einfach beantwortet werden.
Ich werde mich damit unter Umständen näher damit befassen, doch ist meine Zeit sehr kostbar und es gibt viele Dinge, die einer genaueren Forschung unterzogen werden sollten.
Um euch dennoch eine kurze Antwort hierzu zu liefern:
Es ist sehr schwer zu erkennen, aber die Formen passen nicht zu dem, was nötig ist für die Tätowierungen, die ein Mitglied des südländischen Volks als Zeichen der Elemente üblicherweise trägt.
Der Unterschied ist klein und ich bin nicht sicher, ob es ein geschultes Auge oder gar einen Elementaristen benötigt, um diese Art der Fälschung zu erkennen. Aber ich nahm die Abweichungen wahr.
Ich werde versuchen jemanden damit zu beaufragen mir das komplett auf Papier zu bringen, vielleicht kann ich dann genauer sagen, wie das zu erkennen ist.
Schatten und Wasser auf euren Wegen,
Takama Ag Callesti,
Erdelementaristin
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3 Menschen erhalten diese Nachricht:
Ein Säbeltänzer namens Shervin, der Anführer der Truppen der Vorborgenen.
Azar al'Nasri, den Vertreter der größten nomadischen Stämme.
Ezra Al'Shares, Auge und Ohr Menelars.
Der Inhalt lautet wie folgt.
Shalea.
Mit dieser meiner Nachricht, wende ich mich - Takama Ag Callesti, Erdelementaristin und Beraterin des Juwels - an euch als Amtsträger.
Ich fordere zu einer Unterredung auf. Das Volk der Verborgenen unterliegt dem Wandel und das Geschehen um die ehemalige Kommandantin des Juwels Delara bint Era und um Issam, dessen Titel ich nicht alle hier aufzählen möchte, benötigt nicht nur Klärung. Was benötigt wird, ist ein Blick in die Zukunft. Das ist wofür ich als Elementaristin ausgebildet wurde und wofür ich auch stehe.
Ich erwarte euer Erscheinen an der Akademie der Elemente. Wohlgemerkt: Ich lade nicht im Auftrag Kazeems ein. Dies ist meine Eigeninitiative, zu der ich seinen Segen erhielt.
Möget ihr immer Schatten und Wasser haben.
Takama Ag Callesti
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In Issams Truhe im Serai liegt folgender Zettel. Es ist klar, dass nur Takama ihn dort hineinlegen konnte.
Kazeem Al'Chwarizmi, bekannt
Ezra Al'Shares, bekannt
Azar al'Nasri, ein alter Krieger, der viele der Nomadenstämme vertritt
Shervin, ein junger Säbeltänzer des Wassers, direkter Anführer der Truppen unter Menelar
Shahzaydah Al'Zaarah, Wasserelementaristin
Yasin ag Karim, höchster Schamane unseres Volks momentan
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Auf einem Zettel im Zelt von Kesvinn stehen mehrere Namen. Takamas Handschrift, wie es aussieht. Die Liste sieht so aus:
Kazeem Al'Chwarizmi, bekannt
Ezra Al'Shares, bekannt
Azar al'Nasri, ein alter Krieger, der viele der Nomadenstämme vertritt
Shervin, ein junger Säbeltänzer des Wassers, direkter Anführer der Truppen unter Menelar
Shahzaydah Al'Zaarah, Wasserelementaristin
Yasin ag Karim, höchster Schamane unseres Volks momentan
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Hi,
bin ab Samstag erstmal etwas weniger gut erreichbar, weil ich die Vorteile mobilen Arbeitens ausnutze.
Bis sich das für mich einpendelt bin ich auch weniger IG, glaub ich. Viel Spaß dennoch.
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Offenbar fand der Bote Takama erstmal nicht und erfuhr im Juwel lediglich, dass Takama nach Dengra abgereist wäre.
Er wird ihr hinterherreisen und die Überstellung entsprechend wohl verzögert.
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Der Klang von klirrendem Kupfer und gedämpftes Klopfen auf einen Meissel mischten sich mit dem leichten Wind, der durch das offene Fenster strich. Die Akademie der Elemente hatte selten so viel Geschäftigkeit erlebt wie zu diesen Tagen. Takama wischte sich mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn. Die Luft war trocken, selbst oder gerade hier in den geschlossenen Hallen der Akademie, in einem Raum, den seit Wochen kein anderer betreten durfte.
Vor ihr: Eine Struktur die langsam Form annahm.
„Die Leitungen hier – Amin meinte, der Fluss muss absolut gleichmäßig sein. Zu viel positive Essenz und es überlädt, zu wenig und es schlägt fehl.“ Sie murmelte mehr zu sich selbst als zu einer Katze, die sich in der Ecke zusammengerollt hatte.
Die Tanks hatten sie bereits versiegelt. Die Ventile klackten sanft, jedes mit einem Symbol markiert: ein Tropfen, ein Strahl, eine Spirale. Darunter, bereits versteckt hinter einer Eisenplatte, lag ein kleines Gewirr aus Zahnrädern, die zu Ventilen übersetzten. Takama liebte diese Arbeit. Nicht wegen der Ordnung – sondern weil etwas völlig Neues entstand. Und das war nicht nur ein Werkzeug, es war ein Instrument zum Blick jenseits auf...
Ein Krachen durchbrach die Stille und Takamas Gedankengang. Die Kupferhelme, frisch gehärtet und von Issam geschmiedet, rutschten von der Bank draussen. Takama fluchte leise.
„Schon gut… das war ich… oder du, Amin“, sagte sie, als sie den Helm wieder aufhob. Ihre Stimme war vorsichtig, ihre Gedanken lenkten sie zu viel ab. Denn sie wusste: Amin würde das Gerät irgendwann selbst testen. Und sie... war sich nicht sicher, ob sie ihn davon abhalten würde. Oder sollte.
Auf dem Steintisch begann einer der nur lose aufgelegten Quarzkristalle schwach zu leuchten – grünlich. Nur für einen Moment.
Takama starrte ihn an.
„Du bist noch nicht richtig angeschlossen“, flüsterte sie.
Und doch... war da etwas. Die Maschine begann bereits irgendwie zu reagieren. Noch war sie nicht vollständig, aber sie horchte... Takama schauderte.

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Bei Kesvinn im Zelt liegt ein relativ offiziell aussehendes Schriftstück von Takama.
Shalea Kesvinn,
ich habe mich eingehend mit Amin unterhalten.
Er hat sich auf eine sehr mysteriöse Forschung eingelassen. Wir haben uns gestern mit einer ganzen Bandbreite von möglichen Experimenten auseinandergesetzt und deren theoretische Folgen diskutiert.
Wir werden das niederschreiben.
Ich fürchte aber, dass diese Entdeckung so groß ist, dass er sie nicht in die Welt tragen sollte. Was er entdeckt hat, könnte erschreckend und gefährlich sein, aber auch gleichzeitig sehr mächtig und nützlich.
Von einer Offenlegung sollten wir absehen, auch davon, dass jemand anderes so tief involviert wird, wie er sich das selbst vorstellt.
Ich werde die Akademie fragen, es gibt einen Raum in dem er arbeiten könnte. Der müsste noch ein wenig abgesichert werden, aber eigentlich wäre der perfekt.
Er wird dahingehend, aber nicht als Mitglied der Akademie aufgenommen. Er wird lediglich den Raum haben und dort Erkenntnisse sichern.
Weiterhin werde ich dafür sorgen, dass die Akademie der Elemente Amin unterstützt. Aber das geht nur sehr begrenzt. Was wir benötigen würden, wären zwei Dinge:
1. Amin soll das Recht auf Veranstaltungen erhalten - selbst wenn er keine Feste durchführt, er soll das Recht dazu haben Dinge aufzubauen für seine Forschung.
2. Amin sollte in der Stadt eine Beraterrolle erhalten und damit Amtsträger werden.
3. Amin sollte einen Kredit zum Beginn seiner Forschung erhalten. Leider eignen sich die Sachwerte aus unserem momentanen Lager nicht richtig. In Anbetracht der momentanen Stadtkasse wäre eine Goldmünze gut. Pro Jahr schlage ich einen Zins von einem 5. Teil vor.
Die Sicherung des Raums an sich kann großteils ich übernehmen, ich werde mir von Issam dabei helfen lassen.
Was die Einrichtung des Raums aber angeht, das wird viel schwieriger und benötigt offenbar unter anderem große Mengen an Kupfer, einige wenige Regale, Karneole, Chalzedone und andere Kleinigkeiten.
Ich fordere, dass diese 3 Punkte erfüllt werden. Ich halte es für gerechtfertigt und möglich.
Solltest du weitere Informationen dazu benötigen, können wir uns darüber austauschen.
Schatten und Wasser,
Takama
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Auf der Eiszapfenhalbinsel wird eine relativ kurze Nachricht eintreffen. Es wird dabei nach Runa gesucht.
Shalea Runa,
ich habe Freigabe für unsere Reise durch die Akademie erhalten. Ich erwarte deine Ankunft im Juwel so bald, wie es dir möglich ist.
Schatten und Wasser,
Takama
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Takama sah Fuad mit ein wenig erhobenen Augenbrauen an. "Na schön..."
Sie gab ihm die Schriftrolle. Sie war schmal und kurz.
Shalea Kesvinn,
ich brauche dich hier. Die Reise steht bevor.
Takama.
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Takama fertigt eine Abschrift des Aushangs an und bereitet alles Weitere vor.
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Takama starrte auf den Zettel. Eigentlich hatte sie so viel Arbeit, aber daran war jetzt nicht mehr zu denken.
Sie betrat die Höhlen und ging am unterirdischen See entlang. Sie liebte diesen Ort, er war kühl, dunkel und dennoch erleuchtet. Es gab Wasser.
Sie saß auf einem der Stege, dann konnte sie nicht mehr. Tränen sammelten sich und begannen über ihre Wangen zu kullern. Sie war enttäuscht und fühlte sich allein gelassen. So viel Anstrengung für alles, so große Kämpfe. Sie verfluchte es diesen Hain überhaupt kontaktiert zu haben.
Die Bitterkeit ihrer Gedanken wurde wie eine Umnachtung und da war auch dieser Schmerz. Er war echt. Sie legte sich zur Seite und krümmte sich. Sie verlor das Zeitgefühl... sie wusste nicht wann, aber sie ging zum Bergstollen. Irgendwann würde Issam schon auftauchen.
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Es lag bereits in einer Vergangenheit, die kaum noch greifbar war.
Kaum noch konnte sie sich an die Atmosphäre in dem Tempel erinnern. Es war muffig, es machte seltsame Geräusche. Nebst Fallen und Rätseln trafen sie auf Untote. Takama lernte Angst und Ekel kennen, die Untoten den Säbel von Kesvinn.
Jetzt im Rückblick war alles anders. Was sie aber noch wusste und nicht so leicht loswurde, war eine tief sitztende Sache. Sie glich fast wie einer Wunde.
Takama kniete vor einer Frau, sie erschien am Ende ihres Wegs im Tempel - eingesperrt in einen Kreis. Einer Luftbarriere. Sie sah Kesvinn so ähnlich. Blitze durchzuckten Takamas Körper: die Barriere reagierte auf unbefugten Übertritt. Takama wurde zu einer Zuschauerin, gefangen in einem krampfenden Körper, der von Schmerz geflutet, aber sich auch von ihr getrennt hatte. Schleichend kam da eine brennende Wahrheit in Form von gleissenden Gedanken: Dies ist mein Ende.
Sie starrte nur auf die Frau in diesem Moment. Die Tränen in ihrem Gesicht hatte sie schon nicht mehr wahrgenommen.
Wochen später.
Takama hatte durch den Wunsch Kesvinns an den Geist in der Lampe überlebt. Der Geist war nun weg. Wohin? Unbekannt. Die Frau war auch weg. Und Takama? Sie musste die Akademie besuchen, was auch immer der Geist zur Rettung gemacht hatte, Takama musste Elementarscholarin werden. Das war eine Art Schub für sie, sie spürte Euphorie und verdrängte jeden Anflug von Überforderung ob all der Aufgaben, die sich schon bei ihr ansammelten. Sie hatten jetzt auch das Plateau der Elemente zusammen mit Mathilda und Godric besucht. Sie wollten diese Unbekannte suchen. Ein schwieriges Unterfangen, es würde wohl eine langwierige Sache werden. So kam es nach vielen Tagen und Nächten voller Unruhe und Geschäftigkeit zu einem weiteren Treffen.
Mathilda und Godric hatten eine Marid befragt, wo die Unbekannte wäre - eigentlich ergebnislos. Doch da saßen sie nun, weit entfernt vom Juwel, neben dem Turm, der in einer verlassenen Oase thronte. Die Sonne war dabei sich zu verabschieden und Takama entschied sich eine Fackel aufzustellen, die dann leise vor sich hinknisterte.
"Tut, was nötig ist. Die Akademie steht hierbei hinter euch. Ihr seid angehende Elementarmagierin und eine vielversprechende Scholarin, die Sache liegt aus Sicht der Akademie in guten Händen. Arbeitet mit dem Druiden zusammen, wie ihr es für richtig befindet."
So sagte das ihre Lehrmeister. Worte, die an dem Abend oft noch in ihrem Kopf herumschwirrten - die sie drehte und wendet und versuchte auszulegen. Aber sie wurde davon auch müde.
Godric sprach. Er sagte viel. Seine Stimme fügte sich perfekt in den stillen Ort am Wasser ein, den sie erwählt hatten. Er erklärte, dass die Unbekannte wohl Mensch und Dao zu jeweils einer Hälfte wäre. Dass sie sich nicht unter Menschen verstecken könnte. Dass sie eine ganz begabte Magierin nach Ausbildung sein könnte. Dass sie 1000 Jahre alt werden könnte. Auch, dass sie wohl eine eigene Lampe hätte, wie der Dao. Oder etwas vergleichbares. Und: Dass die Dao sie vor den Mariden schützen würden. Wenn sie gefunden werden soll, dann wäre ein möglicher Weg, dass sich Kesvinn zur Maridin begab - in Waldgeflüster. Denn sie wäre der Schlüssel für all das, da die Unbekannte ihr doch so ähnlich sah.
Der Abend wurde stiller. Nachdenklichkeit hielt Einzug. Hitzige Gedanken kamen auf. Takama erklärte, wie sie keine Bedrohung durch die Unbekannte mehr sah. Das stimmte aus Sicht der Akademie wohl. Kesvinn erklärte, dass sie nicht suchen möchte, wenn es keine Bedrohung gäbe. Es sah so aus, als würde die Sache an jenem Abend enden. Mathilda wirkte enttäuscht. Godric wiederum war überrascht, aber so richtig konnte man ihm nicht ansehen, was er dachte. Und dann: Es wurde keine weitere Zusammenarbeit mehr vereinbahrt. Es war vorbei.
Ein unbefriedigendes Gefühl stellte sich bei Takama ein. Wochenlang gönnte sie sich nun keinen Moment der Ruhe. Und während sie an der Seite von Kesvinn zurück ins Juwel ging, schweigend und eher still, wurde die Nacht mit ihrem Vollmond immer schwerer und lag wie ein Gewicht auf ihr.
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