Untote

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Bei Untoten ist es schwierig von einem Volk zu sprechen. Die meisten bekannten Untoten handeln aufgrund einfacher primitiver Instinkte, wie Hunger und Blutdurst. Es gibt einige, denen man noch weitere und manchmal auch intelligentere Verhaltensweisen einräumt, aber nicht viele.

Die bekanntesten Formen des Untodes sind:

Es gibt natürlich noch viele weitere Abarten und Abwandlungen. Vor allem Leichname und manche Skelette beherrschen gewisse Arten der nekromantischen Magie. Mit den meisten von ihnen ist es unmöglich zu kommunizieren - gemeinhin kämpfen sie auch nicht geordnet oder verbündet oder kummunizieren untereinander. Zumindest nicht auf herkömmliche Art und Weise. Untote haben meist einen sehr schwachen Willen und können deshalb durch gewisse magische Macht unter Kontrolle gezwungen werden. Vor allem Dämonen machen sich diese Eigenschaft zu Nutze.

Klassifikation

Es gibt einige Klassifikationsversuche für Untote. Die klassischste ist die folgende:

Seelenlose

Zombies und Skelette werden im klassischen Sinne als Untote gesehen, die über kaum Intelligenz verfügen. Sie werden angetrieben durch Restenergien, die aufgrund verschiedener Umstände an eine Örtlichkeit gebunden sind. Oftmals können Untote deshalb verschiedene Orte nicht eigenständig verlassen, sofern sie nicht von einer kontrollierenden Macht in der Welt gehalten werden.

Seelenlose Untote werden in ihrem Verhalten meist durch niedere Triebe geleitet. Es ist sehr selten, dass ein seelenloser noch weitere Fähigkeiten hat. Ausnahmen bilden beispielsweise Skelettmagier, die oftmals eine Art Streitpunkt unter den Nekromanten darstellen - zum einen sind Magier unter den Skeletten durchaus intelligent genug, um mächtigere Magie zu wirken, zum anderen unfähig sich mitzuteilen - interessanterweise kontrollieren Skelettmagier sogar manchmal weitere Untote.

Körperlose

Klassische Beispiele für körperlose Untote sind Gespenster und Geister. Sie haben keinen Körper mehr, sind zumeist nur immaterielle verdichtete Erscheinungen. Man spricht hier auch manchmal von gefangenen Seelen - Seelen, die ihren Körper verließen, aber denen im Leben etwas so bewegendes widerfahren ist, dass es ihnen unmöglich ist, diese Welt zu verlassen. Einige Magiebegabte können mit einigen Studien über die Vergangenheit der Seele diesen Umstand aufheben und sie erlösen, vor allem sind Priester und Geisterbeschwörer, aber auch Hexen für diese Fähigkeiten bekannt. Vor allem bei verdichteten Erscheinungen ist die Seele in einem Zustand zwischen der Geisterwelt und der Welt Elantharil - das ursprüngliche Bewusstsein und die Realitätswahrnehmung solcher Seelen ist fragmentiert und resultiert in sehr instabile Geisteszustände, die sich oftmals in sehr aggressiver Form manifestieren. Den meisten Untoten dieser Form fehlt eine Art von Bewusstsein für ihren Zustand.

Abgrenzend dazu gibt es auch körperlose Untote, die fern von diesem Zustand sind und sich ihrer Lage sehr bewusst sind. Diesen Seelen fehlt dafür dann zumeist die Fähigkeit auf materieller Ebene zu agieren. Ihr Geist ist völlig in der Zwischenwelt, aber sie sind in der Lage in diese Welt zu blicken. Menschen mit Fähigkeiten transzendentes wahr zu nehmen, schaffen es zu weilen mit diesen Seelen auf einer tiefgreifenden Ebene zu kommunizieren.

Die Sicht der Nekromanten spaltet sich bei dieser Art von Untoten in vor allem 2 Parteien:

  • die schwarzmagische und kutlistische Fraktion vertritt die Ansicht, dass Seelen im Bedarfsfall gezwungen werden können, dem eigenen Zweck dienlich zu sein
  • Philosophische Nekromanten und Totenbeschwörer lehnen es oftmals ab, Zwang auf Seelen auszuüben, sondern vertrauen auf freiwillige Dienste - für sie sind die Restenergien wichtiger, die vor allem seelenlose Untote antreiben

Ausnahmen

Das untote Dasein ist mit der genannten Klassifikation in Körperlose und Seelenlose nicht ausreichend erfasst. Körperlos und Seelenlos gilt zwar in den meisten Betrachtungen als eine Basis und ein sich ausschließender Gegensatz, aber in der Regel gibt es mehrere Zwischenstadien. So kann eine Seele unter umständen durchaus an einen Körper gebunden werden, obgleich er tot ist. Meist endet so eine Bindung allerdings in sehr schrecklichen Resultaten, denn eine Geist in einem sterbenden Körper ist dafür prädestiniert ihren Verstand zu verlieren. Oberflächlich lassen sich untote wie Leichname und Todesfeen in diese Kategorie einordnen, aber es gibt noch viele weitere ähnliche Phänomene, die dieser Einordnung zugrunde liegen.